Aktuelles

25. März - 60 Jahre Römische Verträge

"Vereint stehen wir, getrennt fallen wir"

© European Union 2014 – European Parliament

Die Römischen Verträge, am 25. März 1957 von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet, begründeten und vertieften die europäische Zusammenarbeit maßgeblich. Sie waren eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Gründung der Europäischen Union. Heute, 60 Jahre später, befindet sich die EU an einem gefährlichen Wendepunkt. Nationalisten und Populisten versuchen, die Europäische Union zu schwächen und zu zerstören - von innen und von außen. Wir müssen unsere gemeinsamen Werte, die wir in der EU miteinander teilen, verteidigen: Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Menschenrechte, das Ziel, Frieden, Wohlstand und Freiheit zu wahren. Es ist eine Frage der Selbstbehauptung Europas! Das Jubiläum der Römischen Verträge ist Anlass, über eine weitere Demokratisierung und eine Modernisierung der EU zu reden und zu streiten. Wir brauchen eine ehrliche Bestandsaufnahme Europas und auch eine engagierte Diskussion über seine Zukunft.

 

 

Europapolitische Bildungsveranstaltungen

der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. 2017

 

Ausgewählte europapolitische Seminare aus dem Bildungsprogramm:

16. bis 18. Mai 2017

"Brüssel - Hauptstadt Europas: Politik, Kultur und Geschichte"

 

19. bis 20. Juli 2017

"Wer ordnet die Welt? - Multilaterlismus in einer multipolaren Welt"

 

2. bis 5. Oktober 2017

"Brüssel - Hauptstadt Europas: Politik, Kultur und Geschichte"

8. März - Weltfrauentag

Elfriede Kaiser-Nebgen

Lehrerin, Gewerkschafterin, Journalistin, Widerstandskämpferin

* 11. April 1890  -  + 22. Oktober 1983

Tragendes Element des politischen Engagements von Elfriede Nebgen war die Beschäftigung mit der Sozialen Frage und die Suche nach Möglichkeiten eines 3. Weges zwischen Kapitalismus und Marxismus. 1921 promovierte sie mit dem Thema Arbeit an der Synthese von Sozialismus und Katholizismus. Vor ihrem Studium in Münster arbeitete sie als Lehrerin und Schulleiterin einer polnischen Mädchenschule in Posen. Im Ersten Weltkrieg musste sie in Straßburg und Metz kriegsbedingt soziale Arbeit ableisten. Dort lernte sie auch Adam Stegerwald, den Generalsekretär der christlichen Gewerkschaften, kennen und begann sich für christliche Gewerkschaftsarbeit zu interessieren.

Ab Herbst 1921 arbeitete Elfriede Nebgen als Referentin im Vorstand der christlichen Gewerkschaften in Berlin. Maßgeblich gestaltete sie den Zentralwohlfahrtsausschuss der christlichen Arbeiterschaft, einen Vorläufer der Christlichen Arbeiterhilfe und gab die Initiative zum Bau des Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter. Sie schrieb unter anderem Artikel für das Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften Deutschlands und die Zeitschrift Deutsche Arbeit und arbeitete in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Durch ihr Bemühen um die politische Bildung der Arbeiterschaft ergab sich in den 1920er Jahren eine enge Zusammenarbeit mit Jakob Kaiser.

Nach 1933 gehörte Kaiser zum Arbeiterflügel des Goerdeler-Kreises, den Elfriede Nebgen nachhaltig unterstützte. Als unerschrockene Helferin sicherte sie Verbindungen zwischen verschiedenen Widerstandszirkeln. Mit ihrer Hilfe konnte sich Kaiser nach dem 20. Juli 1944 bis zum Kriegsende in einem Keller in Babelsberg versteckt halten. Gemeinsam mit Kaiser blieb auch sie in der sowjetischen Besatzungszone und versuchte dort den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und die Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDUD) aufzubauen. Allerdings verhinderten die Sowjets mit ihrer rigiden Haltung die Umsetzung der Pläne. Sie setzten Kaiser in Berlin als Vorsitzenden der CDUD ab. 

In Westdeutschland hingegen wurden Einheitsgewerkschaft und die Union zu tragenden Pfeilern der Gesellschaft. Dort war Elfriede Nebgen für Jakob Kaiser auf dessen politischem Lebensweg in der Bundesrepublik tätig und engagierte sich in der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Nach dem Tod von Kaisers erster Frau ehelichte sie ihren langjährigen Weggefährten Anfang der 50er-Jahre. 1967 veröffentlichte sie eine biografische Arbeit über ihren Ehemann. Sie selbst starb am 22. Oktober 1983 in Berlin.

27. Januar

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

09.11.2016

Forum Wissenschaft der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.
Kooperationsveranstaltung 
im Haus der Geschichte

 

NEU: Masterstudiengang Politisch-Historische Studien

 

Bewerben Sie sich bis zum 31.10.2016 für den neuen weiterbildenden Masterstudiengang Politisch-Historische Studien am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn!

 

Die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. freut sich, neben vielen anderen Kooperationspartnern mit ihrem neuen "Forum Wissenschaft" an dem Studiengang mitwirken zu dürfen.

 

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.master-polhiststudien.de/

 

Flyer zum Download
Flyer Politisch-Historische Studien.pdf
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Ausführliche Broschüre
Broschüre Master Politisch-Historische S
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23.05.2016

Zum Geburtstag des Grundgesetzes

Neue Studienfahrt in unserem Bildungsprogramm:

"Karlsruhe - Ort des Rechts und der Demokratie"

 

 

 

 

 

 

Im öffentlichen Bewusstsein ist Karlsruhe ein Symbol für den Rechts-staat. Dies gilt insbesondere für das Bundesverfassungsgericht. Weniger präsent ist jedoch die prominente Bedeutung Karlsruhes für die deutsche Demokratiegeschichte und die Entwicklung des Parlamentarismus. Das Seminar soll dazu einladen, sich mit den Grundlagen der bundes-deutschen Demokratie zu befassen und dabei auch das Verhältnis von Bürger und Staat kritisch zu diskutieren.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

18.05.2016

Neu im Bildungsprogramm: 'Krieg und Frieden in Europa'

Studienfahrt nach Münster

 

 

 

 

Der Westfälische Friede von Münster und Osnabrück beendete 1648 den Dreißigjährigen Krieg. Das Seminar nimmt dieses historische Datum zum Ausgangspunkt, um Ursachen und Folgen von Kriegen und Konflikten in Europa in den Blick zu nehmen und vor diesem Hintergrund die zentrale Bedeutung des Integrationsprozesses für Frieden und Recht, Sicherheit, Freiheit und Wohlstand in Deutschland und Europa zum Bewusstsein zu bringen. Dabei soll jedoch auch nach den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen gefragt werden. Sind wir Immanuel Kants Idee vom „ewigen Frieden“ im Europa des 21. Jahrhunderts nähergekommen oder bleibt sie ein philosophischer Traum?

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

03.05.2016

Neu im Bildungsprogramm: 'Politik aus christlicher Verantwortung'

Studienfahrt nach Weimar und Erfurt

 

 

 

Wir leben in einer Welt ständigen Wandels und der Veränderung traditioneller Orientierungsmuster.

Welche Leitlinien kann da noch eine Politik aus christlicher Verantwortung vermitteln? „Ist Gott tot?“,

so wie es Nietzsche einst formulierte? Anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation im Jahr 2017 will das Seminar die Frage stellen, von welchen Grundwerten eine christlich-demokratische Politik gestern und heute angetrieben wird und ob es sich dabei um ein zukunftsfähiges Denkmodell handelt. Das Themenspektrum reicht dabei von der Frage „Wo war Gott in Buchenwald?“ über den Widerstand gegen die Hitler-Diktatur aus christlicher Überzeugung, die Rolle der Kirchen im sozialistischen System der DDR bis hin zur Bedeutung christlicher Grundwerte in Politik und Gesellschaft heute.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

23.02.2016

Neu im Bildungsprogramm: 'Das Ruhrgebiet'

 

 

Während das Ruhrgebiet in den Anfängen der Bundesrepublik das Rückgrat des deutschen Wirtschafts-wunders bildete, erlebte der Industrie-standort in den Folgejahren einen stetigen Niedergang. Die Krise in der Kohle- und Stahlproduktion führte zu Stillstand und hoher Arbeitslosigkeit. Der Niedergang der Montanindustrie konnte durch staatliche Subventionen zwar verlangsamt, aber nicht verhindert werden. Der danach einsetzende Strukturwandel hat die Region nachhaltig verändert, einige Probleme sind jedoch geblieben. Nach wie vor ist das Ruhrgebiet ein Ballungsraum, liegt die Arbeitslosenquote über dem Bundesdurchschnitt, sind einige Kommunen hoch verschuldet. Mit der Integration von Flüchtlingen ist in den letzten Jahren eine weitere Heraus-forderung hinzugekommen. Das Seminar möchte den Wandel des Ruhrgebietes hin zu einer modernen, global ausgerichteten Regionalökonomie beleuchten und die Folgen für das soziale Gefüge und die politische Kultur der Region kritisch diskutieren.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

26.- 28. Februar 2016

XXVIV. Königswinterer Tagung

in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft

20. Juli 1944 e.V.

 


Die Tagung wollte das ganz unterschiedliche Formen und Reichweiten einnehmende Wirken von Mitgliedern des Widerstandes in der Nachkriegszeit in den Blick nehmen. Hatten Sie die Möglichkeit, ihre konspirativen Zukunftsüberlegungen aus dem „Dritten Reich“, ihr „Vermächtnis“ nun in die Wirklichkeit zu überführen? Wie begegneten ihnen die Zeitgenossen? Entsprachen die entstehende Bundesrepublik Deutschland bzw. die DDR ihren Vorstellungen zumindest soweit, dass sie ihre tätige Mitwirkung nicht versagen mochten? Wie ging man mit den Schuldiggewordenen um? Wer war erfolgreich, wer nicht und warum? Wer gab gegebenenfalls resigniert auf und zog sich desillusioniert zurück, fühlte sich gar als Fremder in der neuen Republik?

 

Es sollte vornehmlich der biographische Zugang gewählt werden, denn mehrere Gründe sprechen dafür: nicht zuletzt war es die Geschichte des 20. Jahrhunderts, in dessen erster Hälfte sich wie nur in wenigen anderen historischen Zeiträumen Erschütterungen und Brüche größten Ausmaßes ereigneten, die den Einzelnen vor bis dahin nicht gekannte Alltagsherausforderungen und Entscheidungszwänge stellte. Daneben ist die Vereinzelung des Individuums im national-sozialistischen Herrschaftssystem ein weiteres Argument. Führte die „große Einsamkeit“ der Menschen im durchorganisierten, total politisierten Ausnahmezustand des NS-Staates und das vorsichtige Zusammenfinden im Widerstand zu besonders „gestählten“ Zeitgenossen? Oder versagte bei fehlendem Außendruck, also nach 1945, die Bindekraft der Ideen, ist die desinteressierte oder gar willentlich vergessen wollende Umwelt (Wiederaufbau; nach vorne schauen, nicht zurück) dazu geeignet, diese Menschen wieder zurückzuführen in eine erneute „große Einsamkeit“?

 

Die ausgewählten Einzelschicksale, die auf der Tagung vorgestellt wurden, können zu Bausteinen einer Art kollektiver Biographie der im Widerstand tätig Gewesenen werden.

 

Prof. Dr. Frank Decker erörterte im diesjährigen Eröffnungsvortrag die gegenwärtige Entwicklung der Protestkultur in Deutschland.

 

 

 

20. Dezember 2015

"Mach(t) mit!" - Politik entscheiden

Seminar in Kooperation mit Tovak e.V.

 

Mehr als zwanzig junge Erwachsene haben sich vom 18. bis 20.12.2015 in Hagen über Grundlagen der Demokratie, Möglichkeiten politischer Beteiligung und Kommunalpolitik in NRW informiert. Rhetorik-Schulung, Rollenspiel und Praxisworkshop mit Kommunal- und Landespolitikern vermittelten anschaulich und realitätsnah Kenntnisse über politische Handlungs- und Gestaltungsspielräume und den Ablauf von Entscheidungs-prozessen. Das von TOVAK e.V und Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. gemeinsam veranstaltete Seminar stand unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Türkischen Republik in Essen. Unser Foto entstand nach Übergabe der Teilnahmeurkunden durch Generalkonsul Mustafa Kemal Basa und Tayfun Keltek, dem Vorsitzenden des NRW-Landesintegrationsrates. Weitere Fotos zum Seminarverlauf finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

 

 

19. Oktober 2015

Neuwahl des Vorstandes

 

 Wir haben unseren Vorstand neu gewählt!

 

Neben den bisherigen Mitgliedern dürfen wir ganz herzlich

Frau Maritheres Kreuz-Katzer, Enkelin von Jakob Kaiser,

und unseren ehemaligen langjährigen Mitarbeiter, Herrn Jürgen Hollstein,

neu bzw. erneut in unserem Vorstand willkommen heißen!

 

 

22. September 2015

Neu im Bildungsprogramm: "Luxemburg - Hauptstadt Europas"

Studienfahrt nach Luxemburg und Schengen

 

 

 

 

Der einzigartige Weg des europäischen Einigungsprozesses hat Europa zu dem werden lassen, was es heute ist: Ein Raum des Friedens, des Rechts, der Freiheit und des Wohlstands. Vor allem in Zeiten der Krise wird die europäische Gemeinschaft jedoch immer wieder auf die Probe gestellt – und sie hat sich bisher bewährt. Eine der größten Herausforderungen bleibt deshalb die Herausbildung einer gemeinsamen europäischen Identität. Das Seminar möchte das europäische Bewusstsein stärken und Perspektiven für ein "Europa der Bürger" aufzeigen. Dabei steht vor allem das nahe Luxemburg gelegene Schengen für die Überwindung von Grenzen und die Einheit Europas.

 

09. Juli 2015

Wir sind umgezogen

 



Am 7. Juli 2015 erfolgte der Umzug vom Adam-Stegerwald-Haus in die neuen Büroräumlichkeiten.


Die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. hat ihren Verwaltungssitz nun in der


Godesberger Straße 8

53639 Königswinter


Tel.:  02223 / 70 610

Fax: 02223 / 70 620



 

23. April 2015

Neu im Bildungsprogramm

 

 

 

  

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und der Deutschen Einheit soll die Studienfahrt dazu anregen, aktuelle Probleme der Ost-West-Beziehungen zu diskutieren und die zeitgeschichtliche Entwicklung seit dem Ende des Kalten Krieges kritisch zu beleuchten. Im Fokus steht dabei die deutsch-polnische Partnerschaft in Europa und der Nato. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus möchte das Seminar den Weg von der Teilung zur Einheit nachvollziehen und Perspektiven der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Europa aufzeigen. Hierzu sollen die sicherheitspolitischen Veränderungen im Rahmen der EU-Osterweiterung ebenso in den Blick genommen werden wie die wirtschaftlichen Entwicklungen in beiden Ländern. 


Weitere Informationen finden sie hier.

 

13. April 2015

Neu im Bildungsprogramm

 







Das Seminar soll die Teilnehmer dazu motivieren, sich intensiv mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb auseinander-zusetzen. Am Beispiel der Hansestadt Hamburg sollen die Teilnehmer nicht nur über die Entwicklung des Handels im Zeitalter der Globalisierung informiert werden, sondern auch die damit verbundenen strukturellen Veränderungen kritisch reflektieren. Mit der Sicherheits-politik und der Europapolitik sollen zudem zwei Politikfelder beleuchtet werden, die für die wirtschaftliche Stabilität von zentraler Bedeutung sind.



Weitere Informationen finden sie hier.

 

09./10. März 2015

"Außen- und Binnenperspektiven auf 25 Jahre Mauerfall 1989

und Deutsche Einheit 1990"

Tagung in der Landevertretung Sachsen-Anhalt

Berlin

 

25 Jahre nach Mauerfall und Wiedervereinigung widmeten sich die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. und die  Gesellschaft für Deutschlandforschung e.V. in einer gemeinsamen Fachtagung schwerpunktmäßig der zeitgeschichtlichen und politischen Verortung der Bundesrepublik im Verhältnis zu seinen Nachbarn. Unter anderem beleuchtete Krzysztof Ruchniewicz in diesem Zusammenhang die deutsch-polnischen Beziehungen, Gian Enrico Rusconi die italienische Perspektive.

 

Die Tagung fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Tilman Mayer in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin statt.

 

 

05. März 2015

Buchvorstellung von Prof. Dr. Tilman Mayer

im Jakob-Kaiser-Haus in Berlin


Weitere Informationen zum Inhalt und zur Bestellung finden Sie hier.


03. März 2015

Vortrag von Nina Pauseback und Matthias Kirch

"Generationenwechsel in der politischen Bildung"

AdB-Kommission Erwachsenenbildung

Akademie Biggesee

 

Anfang März 2015 traf sich die Kommission Erwachsenenbildung des AdB in der Akademie Biggesee in Attendorn. Inhaltlicher Schwerpunkt war der Generationenwechsel in der politischen Bildung. Mit verschiedenen Inputs konnte das wichtige Thema, das den AdB und seine Mitgliedseinrichtungen auch über die Kommission hinaus beschäftigt, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Fragen, auf die die Kommission Antworten finden möchte, sind z. B.: Wie können Erfahrungswissen und Inhalte von einer Generation an die andere weitergegeben werden? In welcher Weise ändert sich der Blickwinkel auf die politische Bildung und das Verständnis von ihr? Wofür wird heute politische Bildung gebraucht? Lässt sich ein Paradigmenwechsel beobachten?

 

20.- 22. Februar 2015

XXVIII. Königswinterer Tagung

in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft

20. Juli 1944 e.V.

 

 

Der Widerstand gegen das „Dritte Reich“ war außerordentlich vielgestaltig: er reichte von aktiven Umsturzplanungen bis hin zu Überlegungen für ein Deutschland nach Hitler; er erfasste politische Gruppierungen gewissermaßen in Gänze oder führte zu neu sich bildenden Kreisen und Zirkeln, in denen sich Einzelne aus vielen politischen Richtungen zusammenfanden; er reichte von ganz links bis hin zu konservativ-bürgerlichen und aristokratischen Angehörigen. Es gehört zum Vermächtnis des Widerstandes, dass sich – angesichts der totalitären Bedrohung aller durch den Nationalsozialismus – die unterschiedliche politische und gesellschaftliche Herkunft relativierte, sich ein Wandel des überkommenen Selbstverständnisses anbot, um zu jenen Kompromissen zu gelangen, die eine allseits akzeptierte Ordnung des Rechts und der Menschlichkeit als Ziel vor Augen hatte, die man gemeinsam anstrebte und umzusetzen versuchte.

 

Die diesjährige „Königswinterer Tagung“ fand zum zweiten Mal im Tagungs- und Gästehaus des CJD-Bonn statt und widmete sich schwerpunktmäßig dem Widerstand von „links“. Situation und Reaktion der Arbeiterbewegung auf die Herausforderungen (und Verlockungen) des nationalsozialistischen Staates wurden in den Blick genommen; wie sah die Haltung der sich in der Weimarer Republik zeitweise bis aufs Blut bekämpfenden linken Parteien aus? Welche Rolle spielte die schon mit dem 2.Mai 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöste deutsche Gewerkschaftsbewegung? Was verhinderte die Herstellung einer alle linken Gruppierungen umfassenden, schlagkräftigen Volksfrontbewegung? Welche Formen fand das Aufbegehren gegen Hitlers Regime unter den Bedingungen gnadenloser Verfolgung? Wer fand Zugang zu jenen vornehmlich bürgerlich-konservativen Widerstandskreisen, die – gemeinsam mit dem Militär – den „20.Juli“ vorbereiteten? Wer formte und trug von linker Seite die Zukunftspläne des „Kreisauer Kreises“ mit? Die Tagung war so aufgebaut, dass sie auf der einen Seite jeweils einen Überblicksvortrag zur Sozialdemokratie, zur KPD und zu den Gewerkschaften und ihrer jeweils ganz unterschiedlichen Reaktion auf Hitler und sein Regime bot, der sodann von je zwei spezielleren Fragestellungen ergänzt wurde. Den Eröffnungsvortrag hielt in diesem Jahr die Historikerin Prof. Dr. Ursula Büttner. Der Abendvortrag zielte darauf ab, mit der Darstellung der „sozialistischen Welt“ in der Weimarer Republik Grund zu legen, Ausgangspunkte deutlich und das Handeln der Betroffenen nachvollziehbar zu machen.

 


05. Februar 2015

Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Gerd Langguth

Am 12. Mai 2013 verstarb der Bonner Politikwissenschaftler und Publizist Gerd Langguth. In Erinnerung an sein Leben und Wirken veranstalteten die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und die Universität Bonn ein Symposium zum Thema: "Macht, politische Kultur und Zukunft der Demokratie." Auf dem Podium war auch Prof. Dr. Tilman Mayer vertreten, stellv. Vorsitzender der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.


Der Bonner Generalanzeiger berichtete. Den Artikel finden Sie hier.


28. Januar 2015

Lesung mit Jennifer Teege

  Zum Artikel des Kölner Stadtanzeigers geht es hier.

17. September 2014

Vertretung der EU-Kommission in Bonn

feiert 60jähriges Jubiläum

 

Herzlichen Glückwunsch!!!

Die Vertretung der EU-Kommission feierte in Bonn in diesen Tagen ihr 60jähriges Jubiläum. Am

1. März 1954 wurde vor 60 Jahren in Bonn als erste Vertretung überhaupt das Presseverbindungsbüro der Hohen Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl eröffnet. Hauptgastredner des Abends war der designierte EU-Kommissar für Digitalwirtschaft und Vizepräsident der EU-Kommission, Günther Oettinger. Auch die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. besucht mit ihren Teilnehmern regelmäßig die Vertretung der EU-Kommission in Bonn.

23. August 2014

Neues Veranstaltungsformat

 

 

Besonders junge Erwachsene haben neben Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf oft wenig Zeit für politische Weiterbildung. Mit unserem neuen Format "BILDUNGexpress" bieten wir nun die Möglichkeit, sich kurz, informativ und anschaulich mit aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. 

 

Unser Bildungsangebot ist breit gefächert und wird immer wieder um neue Themen erweitert. Weitere Informationen finden Sie auf der linken Seite unter "Bildungexpress".

 

24. Juli 2014

Verkauf Adam-Stegerwald-Haus

 

Hiermit möchten wir bekannt geben, dass es der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. zwischenzeitlich gelungen ist, einen würdigen Käufer für das Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter zu finden. Das Haus wird nach Umbau und Kernsanierung zukünftig betreuten Wohnraum für Senioren bieten.


Der Verwaltungssitz der Stiftung wird zumindest bis Ende 2014 im Adam-Stegerwald-Haus verbleiben. Nach momentanem Planungsstand werden wir dann nach erfolgter Sanierung als Mieter mit unseren Büroräumlichkeiten in das Haus zurückkehren können.

26. Juni 2014

Tagungsband erschienen

"Der 17. Juni 1953 - Im Wartesaal der Geschichte?"
 Herausgegeben von Prof. Dr. Tilman Mayer

 

Im „Wartesaal der Geschichte“
Der 17. Juni als Wegmarke der Freiheit und Einheit
Herausgegeben von Prof. Dr. Tilman Mayer
2014, 184 S., brosch., 39,– €, ISBN 978-3-8487-1392-9
www.nomos-shop.de/22670

 

Eine Freiheitsdeklaration von Bürgermut und Arbeiterstolz gegen den Totalitarismus eines Unrechtsregimes war der Aufstand am 17. Juni 1953. Die Illegitimität eines Regimes wurde weltweit wahrnehmbar manifest. Dazu nach 60 Jahren eine interdisziplinäre Bilanz zu ziehen ist der Anspruch des Bandes.


Hilft die Totalitarismustheorie die DDR zu verstehen? Kann heute demoskopische Forschung noch Aufklärung liefern? Kann die mediale Wahrnehmung des Aufstandes vom 17. Juni auch nach 60 Jahren erwartet werden? Welche politischen Konsequenzen zogen die beiden Weltmächte nach diesem Ereignis? Für die USA gefragt: Erschöpfte sich die „roll-back strategy“ der neuen US-Regierung nur in Befreiungsrhetorik? Welchen Wandlungen regimekritischen Typs war die SED im Lauf der Jahrzehnte ausgesetzt? Ist der Wartesaal-Attentismus, also unbootmäßiges Verhalten der Bürger, in Regimen sowjetischen Typs nachweisbar? Aufgeworfene Fragen dieser Art zur Aufarbeitung der Vergangenheit und zur Bestimmung der Debatten der Gegenwart werden über den Band hinaus ihre Wirkung haben.


Mit Beiträgen von:
Sven Felix Kellerhoff | Peter Graf von Kielmansegg | Leonid Luks | Ehrhart Neubert | Thomas Petersen | Jens Schöne | Rudolf Seiters | Rolf Steininger | Gerhard Wettig

14. Juni 2014

Interkulturelles Familien-Event im ABZ Kerpen

 

Am Samstag, dem 14. Juni 2014, startete im Ausbildungszentrum der Bauindustrie NRW in Kerpen das interkulturelle Familien-Event "Auf Vielfalt bauen". Unter der Überschrift "Gemeinsam Vielfalt fördern" stellten sich dem interessierten Publikum zahlreiche Aussteller und Multiplikatoren vor

und informierten die Besucherinnen und Besucher über unterschiedliche Möglichkeiten der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das pädagogische Team der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. präsentierte unter dem Motto "Wir haben Brücke zu sein..." auf der Veranstaltung ihr aktuelles Bildungsprogramm für Jugendliche und Erwachsene.

23. Mai 2014

Das Grundgesetz wird 65 Jahre alt!

Wenn das kein Grund zum Feiern ist...

20. Mai 2014

Du hast die Wahl!

Hier geht's zum Wahl-O-Maten

für die Europawahl 2014

19. Mai 2014
Besuchen Sie uns auf Facebook

und erfahren Sie mehr über unsere aktuelle Bildungsarbeit!

 

 

Seminar mit der Kölnischen Gesellschaft

für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

 

 

Vom 20.06. bis 22.06.2014 findet das nächste Seminar im Rahmen des Projekts "Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus" statt. Schwerpunkt ist dieses Mal das Thema "Rassismus und Diskriminierung im Internet".

 

Die Seminare werden in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. veranstaltet.

 

Hier geht's zur Anmeldung

16. April 2014

Unsere neue Homepage ist online

 

Die Webseite der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. erscheint nun in einem zeitgemäßen und modernen Design. Wir haben uns darum bemüht, die Homepage benutzerfreundlich zu gestalten und einen schnellen Zugriff auf

relevante Informationen zu ermöglichen. Auf der linken Seite nochmal zur Erinnerung die alte Webseite. Wir wünschen viel Freude beim Surfen!

 

 

 

 

10. März 2014

"1989: Deutschland und Europa am Ende

des kurzen 20. Jahrhunderts - Bilanz und Perspektiven"

Tagung in der Landevertretung Sachsen-Anhalt

Berlin

 

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer widmete sich die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. gemeinsam mit der Gesellschaft für Deutschlandforschung e.V. und der Deutschen Gesellschaft e.V. in einer Fachtagung dem entscheidenden Jahr "1989" und diskutierte mit über 60 Teilnehmern über ein kurzes Jahrhundert voller Prozesse und Ereignisse, Traumata und Untaten, aber auch Neuanfängen und Perspektiven deutscher und europäischer Geschichte.

 

Die Tagung fand unter der wissenschaftlichen Leitung von

Prof. Dr. Tilman Mayer in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin statt.

Nach einigen Reflexionen über das kurze 20. Jahrhundert zwischen August 1914 und November 1989 wurden vor allem die Folgen des Jahres "1989" in den Blick genommen. Dazu zählte ein Rückblick und Ausblick auf die "Berliner Republik", die Geburt des Euro aus dem Geist der Wiedervereinigung und die Entwicklung der neuen Länder im internationalen Vergleich. Abgerundet wurde die Tagung durch eine Bilanz der DDR-Foschung. Das Tagungsprogramm mit den einzelnen Referenten finden Sie hier.

 

21.- 23. Februar 2014

XXVII. Königswinterer Tagung

in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft

20. Juli 1944 e.V.

 

70 Jahre nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 stand die diesjährige  „Königswinterer Tagung“ unter dem Motto des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss, der 1954 in seiner Gedenkrede zur Erinnerung an den zehnten Jahrestag des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 e.V. betonte: „Das Vermächtnis ist noch in Wirksamkeit, die Verpflichtung noch nicht eingelöst.“

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit dem Widerstand gegen das "Dritte Reich" in Öffentlichkeit und Forschung seit 1945. Erstmalig fand die Tagung im Tagungs- und Gästehaus des CJD-Bonn statt, da das Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter Ende letzten Jahres geschlossen werden musste.

In Vorträgen und Diskussionen wurden neben grundsätzlichen Fragen des Widerstandes und seiner Rezeption in Politik, Justiz, Wissenschaft und Gesellschaft nach 1945 in besonderer Weise auch der Umgang mit dem 20. Juli 1944 in der Gedenkstättenarbeit, der Bundeswehr sowie in Literatur und Film behandelt. Traditionell kamen dabei neben renommierten Fachwissenschaftlern auch wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu Wort. Den Eröffnungsvortrag hielt in diesem Jahr Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika

Nußberger, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Unter den mehr als hundert Teilnehmern waren Mitglieder der Widerstandsfamilien, Historiker, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten deutscher Universitäten sowie politisch und historisch Interessierte, die keinen familiären Bezug zum Widerstand haben. Sie alle waren fasziniert von der vorgetragenen Thematik, die zu aktiver Teilnahme an den Diskussionen der Tagung anregte. 

 

 

24. Januar 2014

Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.

erfolgreich nach

Gütesiegel Weiterbildung rezertifiziert

04.-05. Oktober 2013

"17. Juni 1953 - Eine Bilanz nach 60 Jahren"

Tagung im Adam-Stegerwald-Haus

in Königswinter

 

In einer Sonderveranstaltung widmete sich die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, der Kulturstiftung, der Gesellschaft für Deutschlandforschung e.V. und der Karl-Arnold-Stiftung e.V., dem 60. Jahrestag des Aufstandes vom 17. Juni 1953. 

Im Mittelpunkt der Tagung stand die geschichtspolitische und erinnerungs-geschichtliche Verortung des 17. Juni 1953. Dabei wurde in verschiedenen Vorträgen nicht nur die Frage diskutiert, ob es sich bei dem Aufstand um einen Arbeiter- oder Volksaufstand handelte. Auch die zeitgeschichtliche Einordnung vor dem Hintergrund der Herrschaftspraxis in den kommunistischen Ostblockstaaten spielte eine wichtige Rolle. Ebenfalls beleuchtet wurde die internationale Bedeutung des 17. Juni 1953, allen voran aus Sicht der USA und der Sowjetunion.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Festrede des früheren Bundesministers Rudolf Seiters, der in seinem Vortrag von seinen Erfahrungen als Kanzleramtschef zur Zeit der "Wende" berichtete. Seine Ausführungen standen ganz im Zeichen des Weges in die Freiheit vom Aufstand des 17. Juni 1953 über den Mauerbau 1961 bis zur Wiedervereinigung 1990.

 

 

 

Peter Graf Kielmansegg erörterte zudem die Relevanz der Totalitarismustheorie für die politikwissenschaftliche Untersuchung des Herrschaftssystems der DDR.

Während Thomas Petersen in einem demoskopischen Rückblick die geschichtskulturelle Bedeutung des 17. Juni 1953 in Ost- und Westdeutschland nachzeichnete, veranschaulichte Sven-Felix Kellerhoff die zeitgeschichtliche Verarbeitung des 60. Jahrestages in den Medien.

 

 

1. Juli 2013

Perspektive? Zukunft!

Die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. auf dem Karrieretag der Philosophischen Fakultät an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Am 1. Juli 2013 fand von 14:00 bis 18:00 Uhr im Senatssaal der Universität Bonn zum ersten Mal ein Karrieretag der Philosophischen Fakultät statt. Im Fokus des Pilotprojektes standen zukünftige Absolventinnen und Absolventen der Geisteswissenschaften. Zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen, darunter DAAD, GIZ oder Deutsche Post, präsentierten ihre Arbeitsbereiche und informierten die interessierten Besucher über den erfolgreichen Jobeinstieg nach dem Studium. Auch die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. war vor Ort mit einem Infostand vertreten. Nach der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung durch den Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Paul Geyer, nutzten viele Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen die Chance, sich über die Anforderungen im Tätigkeitsfeld der politischen Bildungsarbeit zu informieren und in persönlichen Gesprächen mehr über die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. und ihr Bildungsprogramm zu erfahren.

 

09. Mai 2013

Ein Tag für Europa

Die Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. an Bord der "RheinEnergie"

Unter dem Motto "Mein Europa" hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung am 9. Mai 2013 zu einer mehrstündigen Rheinschifffahrt auf der KD "RheinEnergie" geladen. Über 600 Gäste nahmen am diesjährigen Europatag teil.

Die Jakob-Kaiser-Stiftung durfte live dabei sein und präsentierte ihr aktuelles Bildungsprogramm.

Talkrunde auf der Rheinenergie

In mehreren Talkrunden wurde das Thema Europa aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Prominente Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport berichteten über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit Europa, unter ihnen Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. und Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie Axel Voss, Mitglied des Europäischen Parlaments.

Gründungsväter Europas

Umrahmt wurde das abwechslungsreiche Programm von Musik, Unterhaltung und einer Live-Dokumentation zu den Gründervätern Europas Konrad Adenauer, Jean Monnet und Robert Schumann anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Élysée-Vertrages. In seinem Vortrag erinnerte der Journalist und Publizist Ingo Espenschied noch einmal an den langen Weg zur Europäischen Einigung, die auch von den Visionen großer Europäer getragen und ermöglicht wurde.

Infostand der Jakob-Kaiser-Stiftung

Unter dem Leitgedanken von Jakob Kaiser "Wir haben Brücke zu sein" bietet auch die Jakob-Kaiser-Stiftung in diesem Jahr wieder eine Reihe von Veranstaltungen an, die sich mit dem Thema Europa und der Europäischen Integration beschäftigen. Es zählt zu den wichtigen Aufgaben der politischen Bildung, nicht nur die Krise Europas zu beleuchten, sondern auch nach den Chancen eines integrierten Europa zu fragen und die historische Bedeutung der Europäischen Einigung für Frieden, Freiheit und Wohlstand im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

 

 

19.- 21. April 2013

Seminar in Kooperation mit der

Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit

Vom 19.04 bis 21.04.2013 veranstalteten die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Jakob-Kaiser-Stiftung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter das erste Seminar im Rahmen des Projektes "Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus".

Aufführung "Empfänger unbekannt"

Unter dem Motto "Rassismus und Diskriminierung in Schule und Alltag" erhielten die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich im Seminar über ihre Alltagserfahrungen mit dem Thema Rassismus auszutauschen und Konzepte zu entwickeln, wie Rassismus und Diskriminierung im Alltag begegnet werden kann. Über 20 junge Erwachsene aus dem Rheinland hatten sich zu dem Seminar angemeldet. Teil des Projektes war zudem die Theateraufführung "Empfänger unbekannt". Das Ensemble "Frühlingserwachen" trat am Samstagabend auf. Über 40 interessierte Gäste unterschiedlichen Alters hatten sich im Adam-Stegerwald-Haus versammelt, um sich das Stück anzuschauen und die sensible Thematik anschließend in gemeinsamen Gesprächen zu diskutieren (die Bonner Rundschau berichtete in der Ausgabe vom 23. April 2013).

Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken und freuen uns auf weitere Veranstaltungen. Das nächste Seminar mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit findet vom 21.06. bis 23.06.2013 in Königswinter statt. Das Thema wird diesmal "Ausgrenzung" sein. Szenisches Lernen und theaterpädagogische Methoden stehen dabei im Mittelpunkt.

 

 

22.- 24. Februar 2013

XXVI. Königswinterer Tagung

in Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft

20. Juli 1944 e.V.

Die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. feiert in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum. In seinem Grußwort zum Auftakt der "XXVI. Königswinterer Tagung" würdigte Prof. Dr. Tilman Mayer, stellvertretender Vorsitzender der Jakob-Kaiser-Stiftung, die politische Bildungsarbeit der Forschungsgemeinschaft, die neben zahlreichen Veranstaltungen auch die Förderung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und einschlägiger Forschungsarbeiten zum Widerstand im "Dritten Reich" umfasst.

Die "XXVI. Königswinterer Tagung", die in bewährter Kooperation mit der Jakob-Kaiser-Stiftung vom 22. bis 24. Februar im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter stattfand, vereinte in diesem Jahr unter dem Delp-Motto "Weder überflüssig noch unterlegen" neue Forschungen zur Geschichte des Widerstandes gegen das NS-Regime. In Vorträgen und Diskussionen setzte sich die Tagung zum einen mit grundsätzlichen Fragen des Widerstandes auseinander, widmete sich zum anderen aber auch Persönlichkeiten, die bislang nicht im Fokus des öffentlichen Interesses gestanden haben, darunter Kurt von Plettenberg, Josef Wirmer, Rudolf von Gersdorff und Erwin von Witzleben.

In einem Festakt wurde Dr. Antje Vollmer für ihre Doppelbiographie "Doppelleben - Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop" mit dem "Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung" geehrt.

 

 

Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.

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