„Euthanasie" im "Dritten Reich"

 

03.11.2021, Hadamar

 

Seminar-Nr.: 21-11-030

 

Zielsetzung: Vor der „alten Pforte“ der ehemaligen Heilanstalt Ravensburg-Weißenau steht das „Denkmal der Grauen Busse“ – jener Busse der Tarnorganisation „Gemeinnützige Krankentransportgesellschaft“, die ab 1939 unter dem Decknamen „Aktion T4“ tausende psychisch kranke und behinderte Menschen zur Ermordung in eine der eigens dafür von den Nationalsozialisten errichteten Tötungsanstalten verbrachte. Der Mordplan war Teil der sogenannten nationalsozialistischen „Rassenhygiene“ und der mit ihr verbundenen „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Das Seminar möchte sich den Opfern der „Euthanasie“ widmen und sich bei einem Gedenkstättenbesuch in Hadamar ihres Schicksals erinnern. Im Rahmen der kritischen und reflektierten Auseinandersetzung mit der NS-Rassenideologie wollen wir zudem darüber diskutieren, was unser gesellschaftliches Zusammenleben heute prägt und wie es uns gelingt, sich gegenseitig mit Achtung und Respekt zu begegnen.

 

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren.

 

Tagungsort: Hadamar

 

Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 10,00 pro Person (inkl. Buskosten, sämtlicher Führungen und Honorare).

 

Bitte führen Sie einen gültigen Reisepass bzw. Personalausweis mit.

 

Änderungen bleiben vorbehalten.

 

Nähere Informationen: 

Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.

Tel. 02223 / 706-11,  Fax: 02223 / 706-20

mail@jakob-kaiser-stiftung.de

 

Oder melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an, das Sie unten herunterladen können. Dort finden Sie auch unsere Teilnahmebedingungen.

 

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 20 Personen.

 

Tagungsbeitrag:  2/3 Programmgebühr, 1/3 Institutsgebühr

 

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Seminarveranstaltung im Rahmen der politischen Bildung, die aus öffentlichen Mitteln gefördert wird. Die Teilnahme an den Programmpunkten ist für die Teilnehmer verpflichtend.

 

Das Anmeldeformular zum Downloaden finden Sie hier:
Anmeldeformular 21-11-030.pdf
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Jakob-Kaiser-Stiftung e.V.

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